Veranstaltungen

SGPF @ EcoVision Lab am 1. Dezember 2026

Rückblick: SGPF Frühlingsveranstaltung 2026 bei der Terradata AG

Am Mittwoch, 20. Mai 2026, war die SGPF für ihre Frühlingsveranstaltung zu Gast bei der TERRADATA AG in Glattpark (Opfikon).  Etwa 40 Fachleute aus Hochschulen und Unternehmen kamen zusammen, um sich über neue Methoden und Trends in Photogrammetrie, Fernerkundung und Vermessung auszutauschen. Unter den Gästen waren auch zahlreiche Geomatik-Studierende der FHNW – ein schönes Zeichen für das Interesse des Nachwuchses an unserem Fachgebiet.

Fachpräsentationen: von der Kranbahn bis ins Bohrloch

Nach der Begrüssung und Einführung durch Martin Rub (Terradata AG) stellte Fabian Neyer (Terradata AG) das System TEDAMOS vor. Mit den Aufnahmesystemen CraneCam und DroneCam werden Bilddaten automatisch erfasst – etwa von einem Baukran aus oder mit einer Drohne, die selbstständig von ihrer Dockingstation startet. Die Bilder werden anschliessend vollautomatisch photogrammetrisch ausgewertet. Die Resultate und die daraus abgeleiteten Analysen stehen den Nutzenden direkt in einer Webplattform zur Verfügung. So wird aus einem bisher aufwendigen Prozess ein durchgängiger, automatisierter Ablauf von der Aufnahme bis zum Ergebnis.

Felix Piringer (Grünenfelder und Partner AG) gab Einblick in die praktische Handhabung von SORA und die Sicherheitsanforderungen beim Drohneneinsatz innerhalb der Geoterra Gruppe. SORA (Specific Operations Risk Assessment) ist die Methode, mit der Drohnenbetreiber die Risiken anspruchsvoller Flüge in der «speziellen» Kategorie bewerten und gegenüber der Behörde nachweisen.

Unter dem Titel «Wo Theorie auf harte Realität trifft» zeigte Stefan Brumann (Terradata AG), wie manuelle Drohnenbefliegungen und die automatisierten Aufnahmen mit CraneCam und DroneCam in der Praxis zusammenspielen und mit TEDAMOS ausgewertet werden – auf Baustellen ebenso wie bei Naturgefahren. Eindrücklich war sein Bericht aus Blatten VS: Nach dem Bergsturz lieferte die DroneCam dem Katastrophenschutz laufend aktuelle Daten und unterstützte so die Einsatzkräfte bei der Beurteilung der Lage.

Emese Landtwing (BSF Swissphoto AG) stellte die Airborne-LiDAR-Bathymetrie am Rhein vor, bei der ein grüner Laser aus dem Flugzeug die Wasseroberfläche durchdringt und die Flusssohle erfasst. Als Anwendungsbeispiel zeigte sie Aufnahmen, mit denen Vorkommen der invasiven Quaggamuschel im Rhein detektiert werden sollen. Dabei wurde deutlich, wo diese faszinierende Technologie ihre Stärken ausspielt und wo sie an Grenzen stösst.

Zum Abschluss führte Sacha Reinhardt (Terradata AG) die Teilnehmenden buchstäblich in die Tiefe: «Präzision im Dunkeln» widmete sich der optischen und akustischen Bohrlochvermessung. Er zeigte, dass Kameras auch in der Geophysik eine wichtige Rolle spielen – und dass selbst akustische Scans am Ende ein Bild der Bohrlochwand liefern, das sich analysieren und interpretieren lässt.

Hauptversammlung und Ausklang

Nach den Vorträgen folgte SGPF Hauptversammlung. Anschliessend ging es zum gemütlichen Teil über: Bei Burger und Drinks wurde bis in den Abend weiterdiskutiert, gefachsimpelt und genetzwerkt.

Herzlichen Dank

Ein grosses Dankeschön an die Terradata AG für die Gastfreundschaft und die Mitorganisation, an alle Referentinnen und Referenten von Terradata, Grünenfelder und Partner und BSF Swissphoto für ihre spannenden Beiträge sowie an alle Teilnehmenden für den lebhaften Austausch. Gerade das Zusammentreffen von erfahrenen Fachleuten, Forschenden und Studierenden macht solche Anlässe für die SGPF so wertvoll – wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe!

 

Dreiländertagung 2025 in Muttenz / Basel

3. bis 5. Juni 2025

Im Jahr 2025 ist es wieder soweit: die drei nationalen Gesellschaften für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation der Schweiz, Deutschland und Österreich treffen sich im Juni 2025 an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz/Basel zu einer gemeinsamen Dreiländertagung. Das wissenschaftlich-technische Programm der Dreiländertagung 2025 soll den aktuellen Stand der Forschung und Technik im deutschsprachigen Raum sowie wichtige zukünftige Trends aufzeigen und gleichzeitig Gelegenheit zum aktuellen Erfahrungs- und Gedankenaustausch bieten.

Link zur Tagungs-Website: dlt2025.ch/

SGPF-Frühlingsveranstaltung 2024 bei FLOTRON AG

Am 28. Februar 2024 fand die SGPF-Frühlingsveranstaltung bei FLOTRON AG in Meiringen statt. Aus Platzgründen wurde die Veranstaltung im Kirchgemeindehaus durchgeführt.

Klaus Budmiger (Geschäftsleiter und Leiter Fotogrammetrie bei Flotron) eröffnete die Veranstaltung mit Grussworten und einer kurzen Firmenvorstellung. Im Anschluss gab Oliver Hasler (Geomatik-Ingenieur und Software Entwickler) einen tiefgreifenden Einblick in das TOPOFLIGHT-Softwarepaket. TOPOFLIGHT besteht einerseits aus einer Flugplanungssoftware MISSIONPLANNER und einer Navigationssoftware NAVIGATOR. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von MISSIONPLANNER ist, dass die Flugplanung vollständig im dreidimensionalen Raum erfolgt und bei den Footprint-Berechnungen das Gelände berücksichtigt wird.

Der NAVIGATOR bietet sämtliche, für die Luftbildaufnahme notwendige Funktionalität von der Sensorsteuerung bis hin zur Navigation. Dabei sind zahlreiche in der Luftbildphotogrammetrie eingesetzte Hardwarekomponenten integriert. Das Frontend stellt den Piloten die für die Navigation benötigte Informationen, um unter anderem die Linie und die Höhe halten zu können, auf eine übersichtliche Art und Weise in Echtzeit dar.

In einem zweiten Teil gab Klaus Budmiger einen vertieften Einblick in die gesamte Geschäftstätigkeit von Flotron AG. Der Schwerpunkt bildete dabei die seit jeher grosse Bedeutung der Luftbildphotogrammetrie. Ein Rückblick in die Firmengeschichte, Einblicke in bedeutsame Projekte und die Vorstellung der eingesetzten Hardware kamen dabei nicht zu kurz.

Während Pause gab es drei spannende und sehr anschauliche Posten mit Live-Demos zu erkunden.

Beim ersten Posten demonstrierte Johannes Gerber (Leiter LiDAR) dem interessierten Publikum, die in der Luftbildphotogrammetrie eingesetzte Hardware. Sowohl die Plattform als auch die Luftbildkamera werden mit TOPOFLIGHT NAVIGATOR angesteuert.

Beim zweiten Posten konnte das Publikum am Flugsimulator ihre fliegerischen Fertigkeiten und das für den Luftbildflug erforderliche Feingefühl auf die Probe stellen. Für die präzise Navigation stand nebenan der TOPOFLIGHT NAVIGATOR zur Verfügung. Beim dritten Posten stand eine Workstation mit der Flugplanungssoftware TOPOFLIGHT MISSIONPLANNER zum Ausprobieren zur Verfügung.

Als Pausenverpflegung gab es Haslikuchen, Kaffee aus der hauseigenen Kaffeerösterei LUK&SUE und weitere regionale Spezialitäten.

Im letzten Teil nach der Pause, gab Johannes Gerber spannende Einblicke mit zahlreichen Anektoten in weitere Geschäftsfelder von Flotron AG. Dabei stellte er Projekte mit Luftbild- und Airborne-LiDAR-Aufnahmen vor. Als Kontrast zu seiner ersten Präsentation folgte darauf eine Zweite über die Auswertung historischer Luftbilder mit traditionellen Methoden, um für Baugesuche das ursprünglich natürlich gewachsene Terrain festzustellen. Damit lassen sich dank diesen Beweismitteln oftmals langwierige und kostspieglige Rechtsstreitigkeiten als Folge von Einsprachen klären. Zuletzt, als krönender Abschluss, stellte Johannes Gerber die neuste Hardware vor: Ein Multikamerasystem mit hochaufgelösten RGB-Kameras und einer Thermalinfrarotkamera für Helikoptermissionen. Damit lassen sich unter anderem Hochspannungsleitungen und Masten effizient und gefahrlos inspizieren.

Zum Abschluss der Fachveranstaltung gab es beim reichhaltigen Apéro Gelegenheit für gute Gespräche und Networking.

Die SGPF bedankt sich bei Flotron AG für die spannende, thematisch sehr vielseitige und anschauliche Frühlingsveranstaltung und wünscht der Firma viel Erfolg!

SOLA-Stafette: SGPF macht mit!

Am 4. Mai 2019 war es wieder soweit: ASVZ-SOLA-Stafette in und um Zürich. Wie immer ging auch dieses Jahr das Team der SGPF an den Start. Bei ungemütlichem Wetter (morgens kalt, nachmittags kam noch kalter Regen hinzu) und nach kurzfristigen, verletzungs- und krankheitsbedingten personellen Umstellungen brachten wir 14 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke, die in der Gesamtwertung einen guten 274. Rang von 1000 Teams belegten. Dieser wurde abends dann gebührend im Restaurant Reithalle in Zürich gefeiert. Wir freuen uns bereits auf die SOLA 2020!

Frühjahrsveranstaltung bei Wingtra AG - Rückblick